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Fluor

Fluor - ein Spurenelement, dass der menschliche Organismus in winzigen Spuren benötigt, wird bereits seit Jahren für die Kariesprophylaxe propagiert. Das war nicht immer so.

Fluor zählt zu den Halogenen und ist ein äußerst aggressives Gas. Es ist in vielen Nahrungsmitteln vorhanden (z.B. Fisch, Mineralwasser, Hirse, schwarzer Tee). Nimmt der Mensch zu viel Fluor auf, kann das zur Dentalfluorose führen. Zuerst wird der Zahnschmelz stumpf, danach bekommen die Zähne Verfärbungen. In manchen Ländern wurde dem Trinkwaser Fluor zugesetzt und die Dentalfluorose stieg an (Schweiz).

Einige Studien kamen zu dem Ergebnis das Fluor sich im Körper anreichern kann, nicht nur in den Knochen und Zähnen, sondern auch in den weichen Geweben wie z.B. Arterienwände oder Schilddrüse. Weiterhin ist Fluor ein Gegenspieler von Kalzium und offensichtlich für den Abbau von Kollagen mitverantwortlich. In manchen Gebieten, in denen Trinkwasser fluoridiert wurde, konnte in Studien festgestellt werden, dass sich die Wanderungs-Geschwindigkeit der Leukozyten (weisse Blutkörperchen) verringern kann. Krebs, Leberschäden und Unfruchtbarkeit als Folge der Langzeitfluoreinnahme werden weltweit diskutiert.

Hintergründe

Eigentlich sollte man annehmen, das dem Fluorzusatz in Zahncreme, Mundwasser oder im Trinkwasser medizinische Forschungen zugrunde liegen. Aber das scheint offensichtlich nicht der Fall zu sein.
Fluor, ein Abfallprodukt der metallverarbeitenden Industrie, wurde bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ungefiltert in die Gewässer geleitet. Nachdem anscheinend Fische daran starben, wurde die Einleitung gerichtlich verboten. Neue Möglichkeiten das Fluor loszuwerden, wurden zum Teil in der Ratten- und Insektenvernichtung, als Holzschutzmittel oder in der Kariesprophylaxe gefunden.
Der Zahnarzt Gerald G. Cox erreichte schließlich die erste Trinkwasserfluoridierung in den USA. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt.

Fluor und Fluorid

Die Argumentation der Fluoridierungs-Befürwortern klingt so: Trinkwasser, Zahnpasten, Tabletten, Mundspülungen und dem Salz wird nicht elementares Fluor zugegeben, sondern das Fluorsalz Natriumfluorid. Fluor sei zwar ein giftiges Gas, Fluorid hingegen ein segensreiches Spurenelement.

Das klingt plausibel, allerdings stellte u.a. der diplomierte ETH-Chemiker Konradin Kreuzer diese Aussage mehrfach richtig. Das Gas Fluor und der ebenfalls ätzend-giftige Fluorwasserstoff wandeln sich in der Luftfeuchtigkeit, in Nebel, Regen und im Tau auf Gräsern, in das hochgelobte Fluorid um. Umgekehrt erfolgt im Magen wieder eine Umwandlung von Natriumfluorid in Fluorwasserszoff, was zu lokalen Problemen führen kann.