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Mikrowelle im Fokus

Das Kochen mit der "schnellen Welle" gehört heute in den Alltag. Es gibt kaum noch moderne Haushalte, in der keine Mikrowelle steht. Auf den ersten Blick haben die Geräte nur Vorteile. Sie machen das Kochen zum Kinderspiel und sparen eine Menge Zeit, was gerade in unserer heutigen hektischen Umwelt positiv erscheint.

Aber es gibt auch Kritiker.
Mikrowellengeräte wurden nach ihrer ersten Erprobung zunächst in der Nachrichtentechnik eingesetzt. Auch heute noch gilt die Mikrowellenstrahlung als wichtige technische Inovation z.B. für das Mobilfunknetz.
In der Nahrungsmittelindustrie werden Mikrowellen z.B. zum Auftauen von Fleisch-, Fisch- und Gemüseblöcken benutzt, die als Tiefkühlimporte ankommen. Auch zum Sterilisieren von Milch und Bier, zum Trocknen von Teigwaren, Kräutern und Pilzen werden die schnellen Wellen eingesetzt. Offizielle Stellen halten die Mikrowelle für gesundheitlich unbedenklich, auch sollen die Nährstoffverluste ähnlich wie bei der herkömmlichen Zubereitung sein.

Die ehemalige UdSSR hatte 1976 nach eingehenden Forschungen, den Einsatz von Mikrowellengeräten verboten. Die russischen Forscher fanden seltsame Zerfallsprozesse von Eiweiß oder Glucosiden in Nahrungsmitteln, die in der Mikrowelle zubereitet waren. In z.B. Milch (Nachweis durch G. Lubec et al. 1989, publiziert in ”The Lancet”, 2) und Getreide entstanden ganz neue Verbindungen.
In Amerika war es z.B. William Kopp, der die Mikrowelle als keinesfalls harmlos einstufte. Die wirtschaftlichen Interessen setzten sich durch. Wer heute auf evtl. Gefahren durch die Mikrowellenstrahlen hinweist, gehört zu den "Querköpfen" und muss in der Regel mit massiven Anfeindungen rechnen.
1991 fanden der schweizer Biologe Hans U. Hertel und Bernhard H. Blanc von der ETH Lausanne ebenfalls Bedenkliches. Blanc distanzierte sich später von seiner Aussage, Hertel wurde verklagt. Aber er blieb bei seinen Aussagen, und erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied zu seinen Gunsten und der Meinungsfreiheit.

Alle Untersuchungen von Mikrowellen, die negative Ergebnisse anzeigen, werden von der offiziellen Wissenschaft stets als methodisch-unzulänglich und nicht repräsentativ bewertet.

Mittlerweile sitzen wir alle in einer Art globalem Mikrowellenofen, verursacht durch die weltweit zunehmende Strahlung durch Mobilfunk, Satelliten usw. Wenn Mikrowellenstrahlung negative Auswirkungen auf Nahrungsmittel haben können, wie steht es dann mit den Auswirkungen auf das menschliche Leben?

Unser Körper besteht aus rund 600 Billionen Zellen, die alle miteinander interagieren; es fließen Informationen mittels komplexer niederfrequenter elektromagnetischer Signale. Wird dieser Informationsfluss durch eine aus der Umwelt stammende ständige Strahlung gestört, kann das letztendlich zu Krankheit führen. Stellen Sie sich doch mal vor, was passiert, wenn die Kommunikationseinrichtungen einer Großstadt zusammenbrechen - ein ähnliches Durcheinander kann in unserem Körper geschehen.

Unsere Meinung zur Mikrowelle: Fertigprodukte sind schon lange von unserem Speisezettel verschwunden, frische Nahrungsmittel schmecken uns einfach besser. Und an Technik reicht der Herd, der Backofen und der Dampfgarer - und darum werden wir keine Mikrowelle in unserem Haushalt benutzen.