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Meditation

Meditation

Meditation ist heute ein geläufiger Begriff. Allerdings werden darunter unterschiedliche Dinge verstanden.
Meditationen wurden in Zusammenhang mit religiösen Praktiken in fast allen Kulturkreisen praktiziert. Der lateinische Begriff "meditatio" bedeutet "zur Mitte ausrichten" und verdeutlicht die in vielen Kulturen geübte spirituelle Praxis. In östlichen Kulturen gilt sie als eine bewusstseinserweiternde Übung, in der westlich orientierten Welt wird sie eher zur Entspannung genutzt.

In der Meditation wird Ruhe, Stille und manchmal auch mystische Erfahrung gesucht, wobei allerdings das Bewusstsein wach bleibt. Regelmäßig praktizierte Meditation kann sich beruhigend auf Körper und Geist auswirken. Die westliche Medizin empfiehlt die Meditation als Entspannungstechnik. Forscher können eine Veränderung der Hirnwellen feststellen, wenn ein tiefer meditativer Zustand vorliegt. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird tiefer, Muskelspannungen werden reduziert. Das Interesse der Wissenschaft steigt, da es Hinweise gibt, dass Meditation bei Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und anderen körperlichen Beschwerden therapeutisch wirken könnte.

Moderne Meditation

Meditationstechniken können heute gut eingesetzt werden, um Stress oder Angstzustände abzubauen und die innere Ruhe zu finden. Welche Form ein Mensch bevorzugt, ist jedem selbst überlassen. Das indische Yoga, die Zen-Meditation, Tai Chi oder Qigong beispielsweise enthalten meditative Elemente.
Alle diese Techniken haben meist eine körperliche Entspannung zur Folge. Eine Meditation findet in einer Symbiose zwischen Spannung und Anspannung statt, eine meditative Entspannung hingegen zielt nicht auf den Zustand eines reinen Bewußtseins ohne Inhalt ab, sondern will dem Meditierenden Wege in das eigene Innere aufzeigen und das in einer entspannten Sitz- oder Liegeposition. Meditative Entspannung ist ein Weg zur Selbstfindung, zu innerer Ruhe und Gelassenheit, den jeder erlernen kann.
Manche versuchen diesen Weg erst gar nicht, weil einige Meditationsschulen täglich mindestens 30 Minuten Meditation empfehlen. In Wirklichkeit reichen jedoch fünf Minuten täglich oder zweimal wöchentlich 15 Minuten. Eine einfache Meditation kann z.B. so aussehen:

  • Wählen Sie einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und nicht gestört werden.
  • Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein, mit aufgerichteter Wirbelsäule (eine liegende Position ist zu Anfang nicht empfehlenswert, da sie leicht zu Müdigkeit führen kann).
  • Schließen Sie die Augen.
  • Horchen Sie in sich hinein, nehmen Sie einfach nur wahr, ohne zu beurteilen oder Veränderungen durchführen zu wollen.