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Autogenes Training

Autogenes Training

Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater und Theologen Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) aus einer Hypnose-Technik entwickelt, 1927 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch „Das autogene Training“ publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu behandeln. Der Begriff "autogen" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "selbst hervorgerufen".

Ausgangspunkt für diese Technik sind die Forschungen des Hirnphysiologen Oskar Vogt, der beobachtet hatte, dass Patienten nach Anleitungen fähig sind, sich selbst in eine Hypnose zu versetzen. Nach diesen Übungen berichteten die Patienten, dass Erschöpfung und Ermüdung nachgelassen hatten, und sie sich leistungsfähiger fühlten.

Durch Autogenes Training können folgende Effekte erreicht werden:

  • Körperliche und psychische Entspannung
  • Eigenruhigstellung und Dämpfen von negativer Emotionen (z.B. Ängste)
  • Erhöhte Selbstkontrolle und Selbstkritik
  • Leistungssteigerung (Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisfertigkeiten)
  • Allgemeine Steigerung von Wohlbefinden, emotionaler Stabilität, Selbstwertgefühl