Wellness - Ernährung - Umwelt
Sie sind hier: Startseite » Meine Meinung zu ... » Medizin und ich

Warum ich mein Cholesterin nicht senken will..

  • Es gibt keine einzige Studie, die einen wirklichen Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose beweist.
  • Die berühmte Framingham-Studie, beweist keinen Zusammenhang zwischen Cholesterin-Werten und Herzkreislauferkrankungen, da Menschen mit niedrigen Cholesterinwerten ebenso erkranken wie Menschen mit hohen Werten. 1987 veröffentlichten die Forscher der Framingham Studie zwar wieder ihre Behauptung, schränkten jetzt jedoch ein, dass Männer und Frauen ab 50 keinen Bezug zwischen Cholesterin-Werten und KHK-Erkrankungen zeigen.
  • Forschungen weisen auf einen Zusammenhang zwischen niedrigen Blutfettwerten (erzielt durch eine fettarme und kohlehydratreiche Ernährung) und aggressivem bzw. depressivem Verhalten hin.
  • Untersuchungen an 4000 Männern ergaben eine Verlangsamung der Visumotorik, was Reaktionszeiten verlangsamen würde.
  • In Finnland ergab eine Untersuchung an 980 Männern und Frauen (zwischen 69 und 78 Jahren), dass niedrige Cholesterinwerte einen erheblichen Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit aufweisen.
  • Im Jahr 2000 veröffentlichten Muldoon und Kollegen die Ergebnisse ihrer Studien mit Lovastatin und Simvastatin - in beiden Studien konnten die Probanden ihre kognitiven Fähigkeiten nicht mehr verbessern, im Gegensatz zu der Placebo-Gruppe.
  • Ancel Keys, der als erster die These aufstellte, gesättigte Fettsäuren und Cholesterin wären für den Anstieg der Herz-Kreislauferkrankungen verantwortlich, verglich die Daten aus 6 Ländern, obwohl verlässliche Daten aus 22 Ländern vorlagen. Hätte er alle Länder einbezogen, wäre seine Theorie unhaltbar gewesen. Prof. John Yudkin (University of London) untersuchte ebenfalls bestimmte Ernährungsfaktoren und kam zum Schluss, dass lediglich Zucker einen Zusammenhang aufwies.
  • Die Ernährung mit einem viel zu hohen Zuckeranteil, Weißmehl, mehrfach ungesättigten Ölen und verarbeiteter Industrienahrung scheint viel eher für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich zu sein.
  • Im INTERHEART-Projekt untersuchten Forscher das Verhältnis von Apolipoprotein B zu Apolipoprotein A1, die eine wesentlich bessere Indikation eines drohenden Myokardinfarktes sind als die Werte für das Gesamtcholesterin oder LDL-Cholesterin. (ApoB = höheres Herzinfarktrisiko, ApoA1 = vermindertes Risiko).
  • Bei der PROSPER-Untersuchung , die an älteren Hochrisiko-Probanden vorgenommen wurde, zeigten sich die größten Überlebensraten sowohl in der Verum- als auch in der Kontrollgruppe bei den Patienten mit den höchsten LDL-Cholesterinwerten.
  • Es ist nachgewiesen, dass viele Befürworter der Cholesterin-Theorie eine Verbindung zu pharmazeutischen Unternehmen haben.
  • Es werden offensichtlich nur Studien öffentlich propagiert, die einen Zusammenhang vermuten lassen, andere Studien werden nicht einbezogen.
  • Bei schätzungsweise 4,8 Mill. Amerikanern wurde die kongestive Herzinsuffizienz festgestellt, Gründe für diese "Epidemie" sind nicht bekannt. Dr. Peter H. Langsjoen, eine führende Autorität auf dem Gebiet des CoQ10-Einsatzes bei der Therapie der Herzkrankheit, berichtet über einen Zusammenhang zwischen der kongestiven Herzinsuffizienz und dem eifrigen Statin-Einsatz!
  • Cholesterin kann vor Krebs schützen? Diese These untermauert eine japanische Studie mit 40.000 Teilnehmern, die ein cholesterinsenkendes Mittel mit Statin-Wirkstoff nahmen: Teilnehmer deren Cholesterinwert unter 160 mg/dl sank, hatten ein dreimal so hohes Risiko für Krebs.
  • Auch Dr. Uffe Ravnskov (renommierter Arzt und Forscher in Schweden) betrachtet Krebs als gefährlichste, aber dennoch deutlich unterschätzte Nebenwirkung von Statinen.
  • Cholesterin ist an vielen Vorgängen im Körper maßgeblich beteiligt, senkt man den Cholesterin-Spiegel, führt das zu Einschränkungen der körperlichen Funktionen. Dr. Frank Pfrieger (Hirnforscher am Institute of Cellular and Integrative Neuroscience, Straßburg) fand bei einem Experiment mit lebenden Nervenzellen heraus, dass fehlendes Cholesterin für eine Behinderung der Synapsen-Aktivität sorgt
  • Viele Ärzte verlassen sich viel zu sehr auf die Informationen, die Pharma-Unternehmen liefern. In Deutschland fanden unabhängige Forscher heraus, dass 94 Prozent der Informationen aus dem Werbematerial der Pharma-Industrie, die an praktische Ärzte verschickt werden, von den verfügbaren wissenschaftlichen Beweisen nicht gestützt werden.
  • Arteriosklerotische Plaques sind fibrozellulärer Natur und haben max. ein Prozent Cholesterineinlagerungen.
  • LDL-Cholesterin als "schlechtes Cholesterin" zu bezeichnen ist absurd. LDL-Lipoprotein transportiertes Cholesterin ist die Grundsubstanz für regulierende Steroidhormone, für Vitamin D3, für Gallensäuren, für Mitochondrien und Membranen aller Zellen.
  • Für alle Menschen über 50 gilt: Bei Frauen findet sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen hohen Cholesterinwerten und Herzinfarkt-Gefahr, bei Männern ist das Risiko nur noch um 30% erhöht (lt. Professor Hanno Ulmer, Universität Innsbruck). Da 96% der Herzinfarktopfer 50 oder älter sind, sprechen diese Zahlen wohl für sich. Ulmer fand weiterhin in einer Studie heraus: Mit hohen Cholesterinwerten stirbt man seltener an Krebs. Frauen zwischen 50 und 64 haben ein um 86 Prozent erhöhtes Risiko an Krebs zu sterben, wenn sie weniger als 184 mg/dl Cholesterin im Blut haben.
  • Harlan Krumholz von der Yale Universität fand heraus, dass Menschen über 70 mit Cholesterinwerten von über 240mg/dl sogar nur halb so oft an koronaren Herzerkrankungen (Infarkten) sterben, wie gleichaltrige mit sehr niedrigen Cholesterinwerten.
  • Der französische Forscher Bernhard Forette untersuchte Frauen ab 60: "Die Sterblichkeit ist bei einem Cholesterinwert von 271 mg/dl am geringsten und sogar 5,2-mal geringer als bei einem Cholesterinwert von 155."
  • Je höher der Cholesterinspiegel, desto seltener tritt bei Frauen Parkinson auf, hat die holländische Forscherin Lonneke de Lau entdeckt. Über 294 mg/dl ist das Risiko 6-mal geringer als bei Cholesterinwerten unter 236 mg/dl.
  • Professorin Michelle Mielke von der John Hopkins University fand heraus: je höher der Cholesterinspiegel, desto geringer das Demenzrisiko; bei Werten über 272 mg/dl ist das Risiko sogar 5-mal niedriger.
  • Mit hohen Cholesterin-Werten kann man sich sogar besser konzentrieren, erinnern, abstrakt denken und Worte finden. Das zeigte die Forscherin Penelope Elias aus Boston in einer Studie. Teilnehmer mit Werten über 300 mg/dl fanden Worte fast 20 Prozent besser als Teilnehmer mit Cholesterinwerten unter 180 und immer noch 13 Prozent besser als solche mit angeblich "gesunden" Cholesterinwerten unter 200 mg/dl.
  • Der Cholesterinspiegel unterliegt starken Schwankungen, da der Bedarf beispielsweise an Hormonen unterschiedlich ist. Cortisol als Beispiel: Bei starken Belastungen kann der Bedarf das Doppelte bis zum Zehnfachen des normalen Bedarfs benötigen. So ist eine Messung immer abhängig von der körperlichen Belastungssituation und bei der herkömmlichen Praxis nicht aussagekräftig!

Gegen die Cholesterintherorie sprechen sich u.a. folgende Wissenschaftler aus:

Prof. Dr. M. Apfelbaum, Universität Paris; Prof. Dr. M. Berger, Universität Düsseldorf Abt. Stoffwechsel und Ernährung; Prof. Dr. D. Borgers, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung, Medizin, Epidemiologie, Berlin; Dr. G. Glaeske, Sprecher des Verbandes der Angestelltenkrankenkassen; Prof. Dr. W. Hartenbach, Universität München und Mainz; Prof. Dr. J. Holtmeier, Universität Freiburg; Prof. Dr. H. Immich, St. Peter Ording (Fachmann für die Bewertung von Statistiken); Prof. Dr. M. Kaltenbach, Universität Frankfurt a.M.; Prof. Dr. T.B. Newmann, Universität San Francisco; Prof. Dr. P. Skabanek, Universität Dublin; Prof. Dr. W.E. Stehbens, Universität Wellington, Neuseeland; Dr. med. oec.troph. N. Worm, München.(Quelle: Die Cholesterin-Lüge von Professor Dr. Walter Hartenbach)

Werte, die ich nutze:

Alter Mittelwert oberer Grenzwert Behandlungsindikation
10 - 19 175 mg/dl 230 mg/dl ca. ab 300 mg/dl
25 - 29 198 mg/dl 270 mg/dl ca. ab 350 mg/dl
40 - 59 250 mg/dl 350 mg/dl ca. ab 350 mg/dl
65 - 85 leicht abnehmend 330 mg/dl ca. ab 400 mg/dl

Quellen u.a.:

Die Cholesterinlüge von
Prof. Dr. Walter Hartenbach, Facharzt für Chirurgie, war nach langjähriger Tätigkeit an der Universitätsklinik München Chefarzt der chirurgischen Abteilungen an den städtischen Kliniken in Wiesbaden. In jahrzehntelangen Forschungen zu Ernährungs-, Krebs- und Gefäßerkrankungen konnte er keinerlei Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose feststellen. ISBN 3-7766-2277-6

Der große Cholesterinschwindel von
Anthony Colpo, der viele hundert Studien analysiert hat. ISBN 978-3-938516-85-0

zurück