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Medizin und ich

Auf dieser Seite möchte ich meine persönlichen Erlebnisse auf dem Gebiet "Krankheit" darstellen, und damit auch meinen Weg in die Gesundheit.

Schon in meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin wurde mir sehr schnell klar, wie wichtig eine ausgewogene und auf mich persönlich abgestimmte Ernährung ist. So manchen Zusammenhang zwischen Unwohlsein und dem, was ich gegessen hatte, wurde deutlich. Früher ging auch ich, wenn ich mich nicht wohl fühlte, zum Arzt. Heute gehe ich nur noch bei wirklich akuten Erkrankungen. Wie gelangte ich nun zu dieser Einstellung?

Zu Beginn möchte ich erst einmal klar stellen: Ich bin kein Gegner der Schulmedizin. Wenn ich von einem Auto angefahren würde, wäre ich die Erste, die rufen würde: "Macht Platz für den Krankenwagen". Die Schulmedizin hat wahrlich phantastische Möglichkeiten entwickelt. Nur schade, dass sie sich für die einzige wirkliche Heilungsquelle hält.

Zu dem Zeitpunkt, als ich begriffen hatte, dass viele kleine Unpässlichkeiten in Zusammenhang mit meiner Ernährung standen, änderte ich meine Ernährung und griff auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Und dann begann ich mich intensiv mit Themen der Medizin zu beschäftigen, die kontrovers diskutiert wurden. Zu allererst sei da der Cholesterin-Spiegel genannt. Ein Thema zu dem ich begann zu recherchieren, nach der Diagnose: "Ihr Cholesterin-Spiegel ist viel zu hoch, da müssen wir etwas tun."
Das "etwas tun" beschränkte sich auf ein Rezept mit Statinen.
Nachdem ich den Beipackzettel gelesen hatte, legte ich diese Pillen beiseite und informierte mich erst einmal. Dabei erfuhr ich, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen gab. Heute haben wir einen angestrebten Normwert von weniger als 200 für das Gesamtcholesterin und weniger als 100 für das "LDL-Cholesterin", dass angeblich schlechte Cholesterin. Der Normwert lag in den 1950er Jahren noch bei 350, in den 1990er Jahren bei 280 für das Gesamtcholesterin. Ein Wert zwischen 320 und 280 gilt heute offiziell als Normwert. Nur lag mein Wert damals bei 250 Gesamtcholesterin, jedenfalls an diesem Tag und zu dieser Stunde.
Ich erfuhr, dass der Cholesterinwert stark schwanken kann, was weniger mit der Ernährung, als u.a. mit Stress, Entzündungen im Körper oder einem dauerhaft zu hohen Insulinspiegel zu tun hat. Die Ernährung hat nur minimal mit dem Cholesterinspiegel zu tun. Über 90% des Cholesterins bildet unsere Leber.

"Cholesterin ist ein polyzyklischer Alkohol. Herkömmlich wird es, als zur Gruppe der Sterine (Sterole) gehörendes Steroid, zu den Lipiden gerechnet. Entgegen einer verbreiteten Verwechslung ist es jedoch kein Fett, selbst die Einordnung als Lipid ist nicht zwingend." (Quelle Wikipedia)

LDL (Low-Density-Lipoprotein) ist ein Transportprotein und befördert das Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen. HDL (High-Density-Lipoprotein) transportiert das Cholesterin zurück zur Leber. Eines davon als "schlecht" zu bezeichnen halte ich für Unsinn.
Um Diskussionen mit Medizinern für die Zukunft zu vermeiden, habe ich meine Gründe für das Nicht-Senken meines Cholesterinspiegels aufgeschrieben. Bei Interesse können Sie es hier nachlesen.

Damit fing alles an. Später musste ich aus eigener und den Erfahrungen von Familienangehörigen feststellen, das unser Gesundheitssystem heute offensichtlich eher ein Reparatur-System ist. Sollte Eugen Roth Recht haben mit seinem Vers:

Darum gilt für mich heute:

Die Aussage: "Das ist nicht heilbar, damit müssen Sie von jetzt an leben" - gilt nicht! Bereits durch die richtige und ausreichende Nährstoffversorgung incl. aller Vitalstoffe können sich Krankheitsbilder zum Positiven verändern. Ebenso lassen sich Veränderungen durch Tiefenentspannung oder Autosuggestionen erreichen. Und die alternative Medizin bietet so manche Behandlungsmethode die wirksam ist.