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Ernährung

"Nebenbei" Essen ist ungesund
Britische Forscher fanden in Untersuchungen heraus, dass sich die Menschen beim Essen Zeit nehmen sollten. Sie untersuchten Computerspieler, die nebenher am Computer Snacks zu sich nahmen, im Vergleich zu solchen, die den Computer zum Essen verließen. Es stellte sich heraus, das die "Nebenbei-Esser" doppelt so schnell wieder hungrig waren, als die Probanden, die dem Essen Aufmerksamkeit und Zeit widmen. Dazu die Experten: "Wer nebenbei ist, hat keinen richtigen Genuss. Die psychische Sättigung bleibt aus, die übrigens schon bei der Zubereitung des Essens beginnt."

Gemüse nicht in die Mikrowelle
Spanische Forscher fanden in Untersuchungen heraus, dass Gemüse in der Mikrowelle einen Großteil seiner gesunden Inhaltsstoffe verliert. Besonders stark zerstört werden Antioxidanzien. Bei Brokkoli, ein als besonders gesund geltendes Gemüse, verflüchtigten sich fast 100% der Flavonoide. Auch weitere Inhaltsstoffe verringerten sich erheblich. Bei der traditionellen Dämpfen verliert der Brokkoli lediglich 11% seiner Flavonoide und geringe Anteile anderer Inhaltsstoffe.

Was ist ESL-Milch?
Haben Sie schon die erst seit einiger Zeit in den Märkten angebotene ESL-Milch entdeckt? Nicht? Dann geht es Ihnen wie vielen, die gar nicht bemerkt haben, dass es wieder mal eine neue Milch-Variante gibt. ESL steht für "extended shelf life" und bedeutet: "Im Regal länger haltbar". Ungeöffnet ist sie auch noch nach drei Wochen genießbar.
Kurzzeitig wird dieses Produkt auf 127° erhitzt und anschließend durch Mikro-Filter gepresst um Keime abzutrennen. Herkömmliche Frischmilch wird für 30 Sekunden auf 72-75° erhitzt (pasteurisiert). Zukünftig soll Frischmilch den Hinweis "traditionell hergestellt", ESL-Milch den Hinweis "länger frisch" tragen. Kritiker befürchten, dass evtl. Nährstoffe, durch die höhere Wärmezufuhr und anschließende Filterung, verändert werden.

Analog-Käse
Ein im Verhältnis zu echtem Käse - billiges Imitat, dass immer mehr Einsatzgebite in Nahrungsmitteln findet. So wurden zum Beispiel Käsebrötchen untersucht, und ca. 38% hatten keinen Käse sondern das Imitat oben auf. Rund 100.000 Tonnen werden jährlich in Deutschland verbraucht. Im Gegensatz zu Käse besteht es aus Eiweißpulver, Pflanzenöl, Wasser und Geschmackskonzentrat. Schmeckt wie Käse, ist aber keiner. Bisher gibt es noch keine Deklaration-Pflicht, was das ZDF veranlasste von "Verbraucher-Täuschung" zu sprechen.

Salz - gesund und gefährlich
Ein Grundgewürz für einen Koch oder eine Köchin - und lebensnotwendig, denn Natrium ist wichtig für unseren Wasserhaushalt. Um ihn zu regeln sollte der Mensch zwischen 2 und 5 g Salz täglich zu sich nehmen. Allerdings essen wir fast das doppelte. Professor Berthold Koletzko von der Uni München sagt: "30 bis 40 Prozent der Herz-Kreislauf Erkrankungen wären vermeidbar, wenn man den Salzverzehr auf fünf bis sechs Gramm täglich reduzieren würde." Zu wenig Salz kann zu einem verminderten Durstgefühl führen, was letztlich zu Austrocknung führen kann.
Die zehn salzigsten Lebensmittel (Salzanteil je 100 g):
Salzherig - 15g
Chips - 10 g
Matjesfilet - 6,4 g
Senf - 5,3 g
Schinken - 4,5 g
Gouda - 4 g
Salami - 3,3 g
Ketchup - 3 g
Camembert - 2,4 g
Gewürzgurke - 2,4 g