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Schutz vor Sonnenbrand
Geziehlte Einnahme von Beta-Carotin kann vor Sonnenbrand schützen. Das fanden die Wissenschaftler Wolfgang Köpcke (Universität Münster) und Jean Krutmann (Universität Düsseldorf) in einer Meta-Analyse heraus, für die sie sieben Studien zu diesem Thema auswerteten. Allerdings setze ein Schutz eine mindestens zehnwöchige Einnahme von Beta-Carotin als Nahrungsergänzungsmittel voraus, so die Forscher. Sie fanden außerdem heraus: Je länger die Einnahmezeit, desto höher ist der Schutz vor schädlichen Sonnenstrahlen.

Selen - Eine Studie der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore/USA (veröffentlicht im Februar 2008) stellte fest: Menschen mit hohem Selen-Spiegel im Blut leben länger!

Speiseöl erhitzen
Wahre Vitalitätsspender sind kaltgepresste Öle. Allerdings sollte man z.B. Olivenöl, Walnuss- oder Kürbiskernöl nicht zum Braten verwenden. Bereits bei Erhitzung über 50° werden Inhaltsstoffe zerstört, bei Temperaturen über 150° entstehen in nicht raffinierten Ölen gefährliche Abbauprodukte.

Thrombose durch Feinstaub
Hohe Feinstaubkonzentrationen können das Entstehen von Thrombosen und Blutgerinseln im Bein begünstigen. Dies fand ein Forscherteam der Harvard Medical School heraus, das die Feinstaubwerte der Regionen verglich, in denen die Studienteilnehmer leben. Diejenigen, die an einer Venenthrombose litten, waren im Jahr zuvor einer höheren Feinstaubbelastung ausgesetzt als die anderen Teilnehmer der Studie.

Vitamin C - Vorbeugung vor Schlaganfällen
Eine im Januar 2008 veröffentlichte Studie der Universität Cambridge hat gezeigt, dass eine gute Vitamin-C-Versorgung das Risiko für Schlaganfälle um bis zu 42% senken kann. Um das zu erreichen müssen jedoch täglich 200 mg Vitamin C aufgenommen werden. Die derzeitigen Empfehlungen liegen bei der Hälfte. Wirksam erwiesen sich nur natürliche Vitamin-C-Quellen (Obst und Gemüse).

Vitamin K - weniger entzündliche Vorgänge
Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung und hat auch Einfluss auf unsere Knochen. Wissenschaftler der Tufts-Universität in Boston/USA kamen jetzt einer weiteren Wirkung auf die Spur. Offensichtlich haben Menschen mit einer guten Vitamin-K Versorgung weniger entzündliche Vorgänge im Körper, so veröffentlicht im American Journal of Epidemiology im Dezember 2007.

Warum geben Kühe ständig Milch?
Eigentlich gemein von uns Menschen, aber es ist tatsächlich so: Wir versetzen die Kühe in ständige Schwangerschaft!
Damit eine Kuh überhaupt Milch gibt, muss sie mindestens einmal schwanger geworden sein. Erst dann produziert sie Milch, was übrigens bei allen Säugetieren gleich ist. Ist das Kalb zur Welt gekommen, wird es nach kurzer Zeit von der Mutter getrennt. Die Stillzeit einer Kuh dauert 350 Tage und länger. In den ersten beiden Monaten produziert sie am effektivsten. Damit das so bleibt, werden die Tiere bereits drei Monate nach der Geburt erneut künstlich befruchtet. So gibt die Kuh im Jahr bis zum vielfachen ihres Gewichts an Milch ab - das sind etwa 7.000-9.000 Liter!