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Macht Funk-Strahlung krank?
Es gibt Menschen, die Funk-Strahlen (Mobilfunkmasten, Handy, WLAN, schnurlose DECT-Telefone) ablehnen. In der Kompetenzinitiative gehen unabhängige Wissenschaftler, Ärzte und Techniker der Frage nach: Macht Funk krank? Die noch im Aufbau befindliche Initiative setzt sich aus mehreren Institutionen zusammen. Sie wollen mehr Informationen? Unter www.kompetenzinitiative.net können Sie sich informieren.

Magnesium kann Gallenstein-Risiko senken

Forscher der Universität von Kentucky in Lexington (USA) fanden in einer 13 Jahre lang dauernden Studie an 42.000 Männern heraus, dass eine tägliche Aufnahme von mindestens 450 mg Magnesium, das Risiko für Gallensteine um 28% senken kann. Magnesium findet sich u.a. in grünem Blattgemüse, Vollkornprodukten, Milch, Fleisch und Nüssen.

Magnesium - auch wichtig bei Diabetes
Prof. Wolfgang Vierling stellte beim Deutschen Internistenkongress in Wiesbaden (Juni 2008) die vielfachen Wirkungen von Magnesium bei Diabetes vor. Zahlreiche Studien weisen auf einen positiven Effekt hin. So konnte z.B. der so genannte HBA1c-Wert, bei zusätzlicher Einnahme von Magnesium, signifikant gesenkt werden.
Zur Prävention wären täglich 300 mg Magnesium sinnvoll. Es ist u.a. in Nüssen, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten. Als Diabetiker sollten Sie die Magnesium-Werte im Vollblut überprüfen lassen.

Mangel an Omega-3-Fischöl
kaum eine Substanz aus der Natur ist in den vergangenen Jahren so intensiv untersucht worden wie die Omega-3-Fettsäuren - sprich: Fischöl. Über 300 Studien belegen, dass erhöhte Blutfettwerte innerhalb von ein bis zwei Wochen mit Omega-3-Kapseln um bis zu 60 Prozent reduziert werden können. Sie wurden deshalb offiziell in die empfohlenen Schutzmassnahmen für Herz und Kreislauf mit aufgenommen. Neu ist die Erkenntnis, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren zu Depressionen führen kann.
Unser veränderter Fettverzehr schlägt uns auf das Gemüt. Das liegt daran, dass wir zu wenig Omega-3-Fettsäuren essen. Wir verzehren heute 16-mal mehr Omega-6-Fettsäuren denn in den industriell hergestellten Nahrungsmitteln werden fast ausschließlich Omega-6-Fettsäuren verwendet. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schwermutkranken erheblich und stetig an. Depressionen liegen an zweiter Stelle in der Skala der häufigsten Krankheiten, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Eine Reihe anderer Studien spricht dafür, dass es einen engen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Omega-3-Fettsäuren und psychischen Erkrankungen gibt.

Moschus-Duftstoffe
Schon im Altertum galt er als wertvoller Duftstoff - das Drüsensekret der Moschushirsche. Heute nutzt die Industrie oft künstlich hergestellte Moschus-Duftstoffe, die allerdings seit Jahren als nicht ganz unbedenklich gelten. Einige Nitromoschusverbindungen wurden bereits aus Kosmetikartikeln verbannt, da sie Allergien auslösen können und in Verdacht stehen, möglicherweise krebserregend zu sein. Daher kommen mittlerweile oft polyzyklische Moschusduftstoffe zum Einsatz, die auch nicht ganz unbedenklich sind. Im Tierversuch gab es Hinweise auf Leberschäden, außerdem sind sie schwer abbaubar und reichern sich in Umwelt und im Fettgewebe an. Moschusverbindungen finden sich u.a. in Parfüm, Deos, Hautcremes, Seifen, Shampoos und Waschmitteln. Als Deklaration reicht die allgemeine Bezeichnung Parfüm oder Aroma. In Naturkosmetikprodukten sind diese Duftstoffe verboten.

Ökostrom
Von den Umweltverbänden werden folgende Stromanbieter empfohlen: www.ews-schoenau.de, www.greenpeace-enery.de, www.lichtblick.de, www.naturstrom.de! Großkonzerne bieten unter anderen Tarifnamen Strom an, die sie sowieso schon im Angebot haben. Unter der Werbeflagge "natürlich" allerdings teurer als in alten Tarifen, also genau informieren!

OPC kann das Gedächtnis verbessern - stellten Forscher der Universität Melbourne (Australien) in einer Studie fest. Gegenüber den Patienten, die ein Placebo erhielten, steigerte sich die Gedächtnisleistung um 10%.