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Gen-Mais und -Soja schädigen Organe
Eine Metastudie zu genmanipulierten Pflanzen in Frankreich (University of Caen) zeigte bei Ratten und Mäusen, die 90 Tage lang mit genetisch verändertem Soja und Mais gefüttert wurden, signifikante Veränderungen an Organen. <am deutlichsten reagieren die Entgiftungsorgane Niere und Leber. Diese Reaktion ist für die Forscher leicht nachvollziehbar, da Genpflanzen in gewisser Weise auch Giftpflanzen sind. Entweder produzieren sie selbst Insektengifte oder aber sie sind unempfindlich gegenüber Pestiziden, werden deshalb mit ihnen besprüht und sammeln die Giftstoffe an. Wie der Leiter der Forschungsgruppe Gilles-Eric Séralini in einem Interview erzählt, haben Studien gezeigt, dass Herbizide auf der Basis mit Glyphosat, die weltweit am häufigsten verkauft werden, den Hormonhaushalt menschlicher Zellen stören und schon bei sehr niedrigen Verdünnungen toxisch für diese sind.

Grüner Tee - mit einem Spritzer Zitronensaft

Dem grünen Tee werden allerlei positive Schutzmechanismen nachgesagt. Dafür verantwortlich sind die im Tee enthaltenen Gerbstoffe, die Katechine, die Freie Radikale bekämpfen. Allerdings sind die Katechine im Darm sehr instabil und damit nur zu ca. 20% bioverfügbar. Dem kann ein Spritzer Zitronensaft abhelfen. Das darin enthaltene Vitamin C verbessert die Aufnahme der Katechine, wie Forscher der Universität Purdue in West Lafayette (Indiana/USA) feststellten.

Handy-Müll
Über zehn Millionen Mobiltelefone werden jährlich in Deutschland ausgemustert. Sie sollten nicht im Hausmüll landen sondern ordentlich entsorgt bzw. recycelt werden. Zwar werden einige hochgiftige Stoffe, die früher im Handy enthalten waren, nicht mehr verwendet, aber einige der über 100 verschiedenen Stoffe, die in jedem Handy enthalten sind, können gesundheitsschädlich sein.

Haut-Vorsorge !

Die Untersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs werden jetzt endlich ab 35 Jahren von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Ab Juli 2008 gehört diese Vorsorge-Untersuchung zu den Kassenleistungen.

Herkunft von Obst und Gemüse
Seit dem 01.01.2008 muss Obst und Gemüse mit dem Hinweis auf das Herkunftsland gekenzeichnet sein. So kann jeder Verbraucher selbst entscheiden, wie viel CO-2 durch den Transport entsteht. Die Frage heißt: Sind Kartoffeln aus Spanien oder Äpfel aus Neuseeland wirklich nötig?

Hoher Blutdruck und Energy-Drinks
Forscher des Henry-Ford-Krankenhauses in Detroit/USA warnten auf dem Kongress der Amerikanischen Herz-Gesellschaft vor diesen Getränken. Gesunde Testpersonen, die täglich 2 Dosen (0,25 l) zu sich nahmen, hatten unmittelbar nach Genuß einen um 10% höheren Blutdruck, auch die Pulsfrequenz stieg um 11%. Patienten, die an Herz-Krankheiten oder an hohem Blutdruck leiden, sollten danach diese Getränke meiden.

Industrie Zucker
Viele industriell hergestelle Nahrungsmittel enthalten extrem viel Zucker, einige Beispiele:
Gummibärchen 77%
Schokolade 60%
Nuss-Nougat-Creme 60%
Tomatenketchup 50%
Eiscreme 30%
Cola / Limonade 12%
Salatsoße 10%
zum Vergleich:
Äpfel 9 %
Pflaumen 7 %
Möhren 5 %
Tomaten 2 %

Jasminduft statt Valium?
Forscher der Universitäten in Bochum und Düsseldorf wiesen nach, dass der Duft einer Gardenienart, der Gardenia jasminoides, beruhigend und angstlösend wirkt. Und zwar genauso gut wie Valium oder das Narkosemittel Propofol.
Der natürliche Duftstoff löst im Gehirn ähnliche Reaktionen aus, wie bei Einnahme der synthetischen Mittel. Die Forscher halten daher den Einsatz von Jasminduft bei Schlafstörungen, Unruhezuständen oder Ängsten zukünftig für möglich. Aber wie bei allen natürlichen Stoffen - die Dosis machts!
Das Ergebnis dieser Untersuchungen beweist aber auch die Wirksamkeit der Aromatherapie.