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Akupunktur senkt Blutdruck
Wie eine Studie des Universitätsklinikum Erlangen in Zusammenarbeit mit der Klinik für traditionelle chinesische Medizin ergab, kann Akkupunktur auch erfolgreich gegen Bluthochdruck eingesetzt werden. Krankenkassen zahlen diese Behandlung jedoch nicht.

Arzneimittelkosten
Um 8,1% sind die Ausgaben 2007 angestiegen. 25,6 Milliarden Euro zahlten die gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel, 1,6 Milliarden Euro leisteten die Versicherten an Zuzahlungen.

Augenschädigungen durch Bungee-Springen
Der Berufsverband der Augenärzte warnt vor Schäden durch das Bungee-Springen. Durch die starken Kräfte beim Sprung in die Tiefe, egal aus welcher Höhe, können Blutgefäße in den Augen platzen und bleibende Schäden auslösen.
Untersuchungen zeigen, dass es bei 65% der Springer zu Blutungen im vorderen Augenabschnitt kam, bei 55% blutete die Netzhaut, 25% erlitten Glaskörperblutungen und bei 6% kam es zur Netzhautablösung. Treten also nach einem solchen Sprung Sehverschlechterungen, Blitze oder "Ascheregen" auf, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.

Bio-Wurst ohne Phosphat
Bei der Verarbeitung von Bio-Wurst hat die EU jetzt Zusatzstoffe verboten. Bisher waren 30 Zusatzstoffe erlaubt, jetzt nur noch 15! Zu den verbotenen Zusatzstoffen zählt auch Phosphat, das im Verdacht steht, Osteoporose zu fördern.

Bio und Fairtrade Baumwolle
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Baumwolle ist weltweit beliebt; die Baumwollfelder sind allerdings einer der größten Pestizid-Verbraucher. Anders bei Bio-Baumwolle aus fairem Handel, achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf doch mal auf das Fairtrade Siegel. (www.oeko-fair.de, www.transfair.org)

Braunhirse gegen Mineralienmangel
Goldhirse oder Rispenhirse kennt heute fast jeder, eine mineralstoffreiche Variante ist die Braunhirse oder auch Urhirse. Fein gemahlen hat sie einen besonders hohen Kieselsäuregehalt (Silizium), neben weiteren wichtigen Mineralstoffen wie z.B. Eisen. Sie eignet sich zur Verfeinerung von Müsli, Quark oder Joghurt und ist vorwiegend zum Rohverzehr geeignet. Besonders Knorpel, Bindegewebe, Haut, Haare und Nägel können von diesem Power-Getreide profitieren.

Braunhirse als Gelenknahrung
Werden Kalkablagerungen in den Gelenken diagnostiziert, erfolgt sehr häufig die Empfehlung einer Operation. Eine Operation, die häufig keine Erleichterung bringt. Es ist lohnenswert etwas anderes auszuprobieren: Geben Sie 2 Teelöffel Braunhirse in Joghurt, Müsli oder ein kaltes Getränk. Eine Besserung sollte schon bald eintreten.

Diabetes und Leberschäden durch Plastik-Verpackungen?
In vielen Plastik-Verpackungen ist die Substanz Bisphenol A enthalten, die in Verdacht geraten ist, die Gesundheit schwer zu schädigen. Britische Forscher (Universität Exeter) fanden im Urin von 1500 freiwilligen Probanden teilweise hohe Konzentrationen des Stoffes. Die mit den höchsten Konzentrationen hatten ein doppelt so hohes Risiko an Diabetes zu erkranken, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen war sogar dreimal erhöht. Außerdem zeigte sich ein deutlicher Anstieg der Leberwerte, was auf eine Schädigung des Organs hinweisen kann.
Vermeiden sollte man daher Plastikverpackungen oder Plastikflaschen, da diese Produkte meist den o.g. Stoff enthalten. Ebenso sollten Plastik-Wasserkocher vermieden werden, denn in kochendem Waser löst sich die Substanz 50 mal besser.

Diabetes - Zink ist ein wichtiger Vitalstoff
Wie eine spanische Studie zeigt, leiden die meisten Diabetiker unter einem verstärkten Harndrang, was u.a. auch zu vermehrter Zinkausscheidung führt. Ein Zinkmangel wiederum verstärkt die Insulinresistenz der Bauchspeicheldrüse. Eine amerikanische Untersuchung mit 82.000 Frauen aus dem Jahr 2009 weist darauf hin, dass eine regelmäßige Zinkversorgung einer Diabeteserkrankung vorbeugen kann.

Erdöl-Vorräte
Beim aktuellen Verbrauch reichen die bis zum heutigen Tage bekannten Erdölvorkommen noch bis zum Jahr 2053. Steigt der Öl-Verbrauch, dürften die Vorräte schneller zu Ende gehen. Den höchsten Verbrauch hat die USA mit 20 Millionen Barrel ( 1 Barel = 159 Liter) am Tag, gefolgt von China mit 7,4 Mio. Barrel und Japan mit 5,2 Mio. Barrel. Deutschland verbraucht z.Zt. täglich 2,6 Mio. Barrel. Insgesamt werden täglich weltweit ca. 88 Mio. Barrel verbraucht. Die Internationale Energie-Agentur geht von einem Anstieg der täglichen Verbrauchs bis 2030 auf 121 Mio. Barrel aus. Damit ist absehbar, das Erdöl teurer werden wird und damit nicht nur Heizöl, Benzin oder Kerosin, sondern auch Kunststoffe, viele Chemikalien, Waschmittel, Pestizide, die meisten Textilien, sehr viele Medikamente und Kosmetikprodukte, da sie alle ohne Erdöl nicht herstellbar sind.

Fisch ist gesund - allerdings sind mittlerweile durch die hohe Nachfrage viele Fischarten gefährdet; dazu gehören in Nord- und Ostsee: Scholle, Seezunge und Kabeljau. Nicht gefährdet sind: Hering, Seelachs und Forelle.