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Mikronährstoffe in Lebensmitteln

Mikronährstoff enthalten u.a. in folgenden Lebensmitteln:
Vitamin A Fisch, Fleisch, Milch, Käse, Eier, Karotten, Grünkohl, Spinat, Hühnerleber, Lebertran
Vitamin B1
Thiamin
Vollkorngetreide, Vollkornreis, Hülsenfrüchte, Hefe, Schweinefilet, Geflügel, Fisch, Kalb- und Rindfleisch, Leber
Vitamin B2
Riboflavin
Fisch, Milch, Käse, Eier, Hefe, Leber, Hühnerbrust, Camembert
Vitamin B6
Pyridoxin
Vollkorn, Weizenkeime, Hefe, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollmilch, Fisch, Fleisch, Leber, Eier, Reis
Vitamin B12
Cobalamin
Fleisch, Makrele, Hering, Leber, milchsauer eingeltes Gemüse, etwas in Joghurt
Vitamin B3
Niacin
Leber, Niere, Fisch, Fleisch, Weizen, Weizenkleie, Erdnüsse, viele Obstsorten
Vitamin B9
Folsäure
grüne Anteile der Pflanzen, Hefe, Weizenkeime, Pilze, Avocados, Sonnenblumenkerne, rote Beete, Spargel, Milchprodukte, Innereien, rotes Fleisch, Vollkornbrot
Vitamin B5
Pantothensäure
Gemüse, Getreide, Vollkornprodukte, Nüsse, Eigelb, Hefe, Bierhefe, Hering, Leber, rechtsdrehender Joghurt
Vitamin B8
Biotin
Hefe, Vollkornprodukte, Haferflocken, Sojabohnen, Erdnüsse, Karotten, Champignons, Milch, Eigelb, Leber, Nieren
Vitamin C reifes Obst, Zitrusfrüchte, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Petersilie, Kresse, Kartoffeln
Vitamin D Seefisch, Käse, Butter, Eier, Lebertran, Pilze
Vitamin E pflanzliche Öle, Leinsamen, Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Gemüse, Salat, Milch, Eier, Nüsse, Sesam, Fenchel, Paprika, Sellerie, Spargel, Brombeeren, Himbeeren, Knäckebrot
Vitamin K Sauerkraut, Rosenkohl, Tomaten, Spinat, Blumenkohl, Weißkohl, Kopfsalat, Brokkoli, Rinderleber
Natrium Käse, Wurstwaren, Knabbersachen, Ketchup, Seefisch, Konserven, Fertiggerichte, viele Mineralwässer, Blumenkohl, Schweinefilet
Kalium Äpfel, Sojabohnen, weiße Bohnen, Aprikosen, Bananen, Walnüsse, Rosinen, Forellen, Gänsefleisch, Vollkornbrot
Kalzium Bananen, Aprikosen, Haferflocken, Nüsse, Grünkohl, Kresse, Spinat, Brokkoli, Sesam, Tofu, Sardinen, Austern, Milch und Milchprodukte
Phosphor Käse, Haferflocken, Linsen, Hefe, Weizenkeime, Sojamehl, Erbsen, Leber, Herz und Hirn
Magnesium Weizenkeime, Vollkornprodukte, Sojabohnen, Hirse, Naturreis, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse
Eisen Hirse, Sojabohnen, Haferflocken, Roggenvollkornprodukte, Fisch, Fleisch, Innereien, Schalentiere und Eigelb
Kupfer Leber, Fisch, Schalentiere, Kakaopulver, Kokosnüsse, Cashewnüsse, Pilze, Kaffee
Zink Vollkorngetreide, Linsen, Soja, Weizenkeime, Käse, Kalbsleber, Austern
Selen Fisch, Tintenfisch, Kalbsniere, Innereien, Eier, Käse, Hülsenfrüchte, Getreide, Spargel, Mandeln, Sesam, Zitrusfrüchte, ungeschälter Reis
Chrom Bierhefe, Vollkornprodukte, Weizenkeime, Käse, Paranüsse, Kakaopulver, Schwarztee
Mangan Vollkorngetreide, Weizenkeime, Haferflocken, Soja, Hülsenfrüchte, Gemüse, Teeblätter, Nüsse, Bananen, Mango, Papaya, Kokosnüsse
Jod Seefische, Mineralwasser, ein wenig Jod ist auch in Milch, Eiern, Feldsalat und Möhren
Chlorid Käse, Wurstwaren, Salzgebäck, Fertiggerichte, in vielen Konserven
Molybdän Hülsenfrüchte, Getreide, Haferflocken und Vollkornbrot, in geringen Mengen auch in Kartoffeln, Reis, Eiern, Nudeln, Spinat, Bohnen und Leber
Fluorid Fleisch, Fisch, Karotten, Spargel, Walnüsse, Vollkorngetreide, Schwarztee und Heilwässer

Sonstige Mikronährstoffe

Zu den Mengenelementen zählt man auch Schwefel. Ein durchschnittlicher Tagesbedarf ist nicht bekannt. Allerdings wird es seit der Antike für Heilbäder eingesetzt. Heute findet es Verwendung in der Kosmetikindustrie und bei Haarerkrankungen.

Silicium gehört, wie die folgenden Stoffe zu den Spurenelementen. Ein durchschnittlicher Tagesbedarf von 30 mg wird angenommen. Es hat Auswirkungen auf Knochen, Bindegewebe, Blutgefäße, Haare und Nägel.

Germanium kommt im Körper nur in geringen Spuren vor. Ein durchschnittlicher Tagesbedarf ist nicht bekannt. Ungezielte Eigendosierungen mit Germanium können gefährlich sein.

Kobalt wird ebenfalls nur in sehr geringen Mengen benötigt. Es ist Bestandteil von Vitamin B12 und offensichtlich zur Enzymaktivierung nötig.

Lithium hat einen Einfluss auf die Nervenzellen (1949 vom Psychiater John Cade erkannt), ein durchschnittlicher Tagesbedarf ist nicht bekannt. Lithium ist in vielen Lebensmitteln in ausreichender Menge vorhanden.

Vanadium ist wichtig für die Steuerung des Fettstoffwechsels. Es wurde erst vor wenigen Jahren als Spurenelement entdeckt. Der durchschnittliche Tagesbedarf ist etwa 1 bis 2 mg. Es ist in pflanzlichen Ölen ausreichend enthalten.

Zinn wurde 1970 auls Spurenelement erkannt. Seine Bedeutung ist noch voller Rätsel. Eine abwechslungsreiche Kost läßt keine Mängel aufkommen. Zinn wird aus Weißblechdosen in Kontakt mit Sauerstoff freigesetzt. Lassen Sie keine Lebensmittel in geöffneten Dosen stehen.

Nickel ist hauptsächlich als Allergie-Auslöser bekannt, da viele Menschen unter einer Kontakt-Allergie mit Nickel leiden. Seit 1920 nimmt man an, dass Nickel ein Spurenelement ist. Nickel scheint einen Einfluss auf die Leber zu haben.