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Schwarzkümmelöl

Die Heimat des Schwarzkümmels ist Ägypten. Neben Nigella sativa, dem ägyptischen Schwarzkümmel, gibt es noch eine Reihe weiterer Schwarzkümmelarten, die jedoch keine Bedeutung als Heilpflanzen haben und sogar giftig sein können. Original ägyptischer Schwarzkümmel (Nigella sativa), der für Heilzwecke am besten geeignet ist, wird inmitten der Arabischen Wüste in ausgedehnten Oasen angebaut.

Allgemeines

Bereits vor mehr als 3000 Jahren finden sich erste Berichte über den Anbau und die Verwendung von Schwarzkümmel. Schon im Ägypten der Vorzeit schätzte man die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten dieser Pflanze und Ihre Wirkungen auf den Körper.
Auch in Europa war die Pflanze bekannt, geriet aber in Vergessenheit.
Seit einigen Jahren erfreut sich Schwarzkümmelöl erneut einer ständig steigenden Beliebtheit im Rahmen einer bewussten Ernährung. Die Erforschung der Inhaltsstoffe und ihrer Wirkung auf den Menschen ist noch lange nicht abgeschlossen.

Schwarzkümmel (Nigella Sativa) ist eine einjährige, ca. 30 - 60 cm hohe Pflanze, die botanisch zur Gattung der Hahnenfußgewächse zählt. Anders als der Name vermuten lässt besteht keine biologische Verwandtschaft zum herkömmlichen Kümmel. Zur Verwendung kommen die dreieckig geformten Samen der Pflanze, die in mohnähnlichen Kapseln heranreifen.

Schwarzkümmel enthält insgesamt mehr als 100 Inhaltsstoffe: 21% Eiweiß, 35% pflanzliche Fette (bestehend aus ätherischen Ölen und fetten Ölen; die fetten Öle enthalten zu mehr als 50% die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren), 38% Kohlenhydrate und 6% andere Bestandteile. Wichtige Einzelwirkstoffe sind das Saponin Melanthin, der Bitterstoff Nigellin sowie Gerbstoffe und der ätherische Wirkstoff Nigellon Semohiprepion.

Biosystem Mensch

Der menschliche Organismus stellt ein fein abgestimmtes und harmonisch reguliertes Biosystem dar. Damit es einwandfrei funktioniert benötigt es viele Nähr- und Mikronährstoffe in ausreichender Menge.
Schwarzkümmelöl hat in der Erfahrungsheilkunde eine lange Tradition. Um ein gestörtes Immunsystem wieder zu harmonisieren, hält die Natur einiges bereit. Schwarzkümmelöl kann sich ggf. positiv auf folgende Organsysteme auswirken:

  • Atmungssystem (Atemwege, Nase, Rachen, Kehlkopf und Lungen)
  • Bewegungssystem (Muskeln, Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke)
  • Harnsystem (Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre)
  • Kreislaufsystem ( Blutgefäße, Blut- und Lymphsystem, Herz)
  • Sinnessystem (Augen, Ohren, Nase, Geschmacksorgane der Zunge, Tastorgane der Haut)
  • Verdauungssystem ( Mundhöhle, Rachenraum, Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm)

Harmonie mit Schwarzkümmel

Allergien nehmen heute rasant zu. Offensichtlich liegt der Grund in einem gestörten Immunsystem. Schwarzkümmelöl kann zu einer Harmonisierung beitragen. Pollenallergiker sollten schon im Januar mit vorbeugenden Maßnahmen beginnen, dazu kann eine Inhalation mit gemahlenem Schwarzkümmel ( 1 Glas fein gemahlender Schwarzkümmelsamen, 1 L heißes Wasser) und eine Kur mit Schwarzkümmeltee nützlich sein.

Schwarzkümmeltee:
Zutaten: 1 Esslöffel fein gemahlener Schwarzkümmelsamen (am besten frisch), 1 Teelöffel Süßholz, ein halber Teelöffel Anis, 1 Teelöffel Kamille und 1 Glas heißes Wasser.
Zubereitung: Den Schwarzkümmel mit den Teekräutern mischen und in eine große Tasse geben. Die Mischung mit heißem (nicht kochendem Wasser) aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Anwendung: Den Tee 4 bis 6 Wochen lang 3-mal täglich vor den Mahlzeiten trinken.

Schwarzkümmelöl gibt es als Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln oder auch flüssiger Form. Wie bei all unseren Empfehlungen achten Sie bitte auf natürliche Produkte ohne Zusatzstoffe.