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Ist BIO besser?

  • Geschmack pur - Biolebensmittel schmecken einfach besser, zumindest für denjenigen, der noch weiß wie Erdbeeren schmecken. Wer seinen Geschmackssinn seit Jahren mit diversen künstlichen Stoffen verändert hat, der muss sich allerdings erst wieder an den wirklichen Geschmack gewöhnen. In Bio-Lebensmitteln kommen nur wenige natürliche Aromen zum Einsatz, stattdessen gibt es echte Früchte, reichlich Gewürze und naturreine ätherische Öle.
  • Natürliche Tierhaltung - Die Richtlinien der Anbauverbände schreiben bestimmte Haltungen vor. Ein Bio-Huhn darf noch im Sand scharren und hat auch genügend Auslauf; ein Bio-Rind darf auf der Weide grasen und hat mehr Platz im Stall. Es gibt kein Kraftfutter und wird ein Tier krank, geben Bio-Bauern Naturheilkunde und Homöopathie den Vorzug.
  • Klimafreundlich - Biobauern verzichten auf Kunstdünger und haben dadurch einen um rund ein Drittel geringeren Energieverbrauch. Durch die organische Düngung bauen Bio-Äcker mehr Humus auf, der wiederum Kohlendioxid binden kann.
  • Keine Pestizide - Biobauern dürfen keine syntheitischen Pestizide spritzen, was letztendlich dem Obst und Gemüse und der Umwelt zu Gute kommt.
  • Keine Gentechnik - Gentechnik ist ein sehr umstrittenes Thema. Bietet man Tieren Genfutter und normales Futter an, wählen sie das normale Futter. Im Biolandbau sind gentechnisch veränderte Organismen (GVO) verboten, sowohl im Futtertrog als auch in der Verarbeitung (z.B. gentechnisch veränderte Enzyme im Brötchenteig etc.)
  • Vielfalt wird groß geschrieben - Biobauern verzichten auf Monokulturen und schonen so seltene Pflanzen und Tiere.
  • Wenig Zusatzstoffe - Für Biolebensmittel werden auch Zusatzstoffe verwendet, allerdings nur rund 10 Prozent der 400 zugelassenen Zusatzstoffe; manche Stoffe sind nur für wenige Produkte erlaubt. Hier gilt der Grundsatz: So wenig wie möglich!
  • Anderes Denken - der Biobauer sieht seinen Betrieb als Teil eines natürlichen Kreislaufs. Hier ist nicht das Maximum sondern das Optimum das Wichtigste.
  • Arbeitsplätze - Biolandwirtschaft ist aufwendiger als industrielle Landwirtschaft. Unkrautjäten braucht nun mal mehr Zeit als Pestizid-Spritzen. Auch im Handel werden in der Bio-Branche mehr Menschen beschäftigt, als beispielsweise bei einem Discounter.
  • Faier Handel - Gerechte Preise sind in der Biobranche wichtig, ebenso wie ein fairer Umgang miteinander. Nicht nur im Handel mit weit entfernten Ländern, sondern auch in heimischen Betrieben.